Mobile Technik hält immer stärker Einzug in Firmen. Da dass jedoch so manchem Unternehmensleiter nicht bewusst ist, herrscht Nachholbedarf beim Management und den Sicherheitsvorkehrungen.
Immer mehr Mitarbeiter nutzen ihre privaten Geräte auch beruflich. Einer Studie von Unisys und der Marktforscher von IDC zufolge haben im vergangenen Jahr ca. 30 Prozent der Angestellten ihre persönliche Mobiltechnik auch für die arbeit verwendet. Laut der im Juli veröffentlichten Untersuchung ist die Zahl in diesem Jahr bereits auf 40 Prozent gestiegen.
Nach einer Erhebung von Citrix Online kommt in Deutschland in 56 Prozent der Betriebe private Technik zum Einsatz. In 2010 waren für 49 Prozent der Angestellten das Notebook wichtigstes Arbeitsmittel, wohingegen es in 2011 bereits 56 Prozent sind. Dahingegen betrachten nur 28 Prozent den Desktop-PC als ihr Hauptarbeitsgerät.
Klassische IT und Unterhaltungselektronik wachsen zusammen. Mitarbeiter greifen mit dem Smartphone auf das Firmennetzwerk zu, machen sich in sozialen Netzwerken zu Botschaftern und sind auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar. Leistungsfähige Geräte verändern unsere Art zu leben und zu arbeiten.
Stiefmütterlich wird allerdings die Anpassung der IT-Infrastruktur sowie die Verwaltung der mobilen Clients gehandhabt. Obwohl 85% der Betriebe ein Sicherheitsrisiko befürchten, werden nur die wenigsten aktiv. Erforderlich ist in Unternehmen eine sogenannte "BYOD-Strategie" (Bring your own Device). Das Gleichgewicht zwischen Freiheit im Umgang mit Geräten und der Kontrolle durch die Geschäftsleitung muss gefunden und Compliance-Fragen müssen geklärt werden.
Quelle:
IT-Business